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Anwendung von Pulsoxymetrie - betriebswirtschaftlich

Wir nehmen für die Anwendung von Pulsoxymetrie hier mal folgende Daten an:

  • Stundenkosten der Praxis (KZBV-Jahrbuch 2015) € 148,-; Minutenkosten: € 2,47
  • Investitionskosten Pulsoxymeter € 500,-, über 3 Jahre abzuschreiben, macht € 166,67 pro 44 Wochen Behandlung im Jahr = € 3,79 pro Woche. Wir nehmen hier an, dass eine Pulsoxymetrie im Durchschnitt 1 x pro Woche ausgeführt wird.
  • Unternehmerlohn, denn niemand geht zur Arbeit ohne Lohn, Jemand, der als Zahnarzt jährlich ein Einfamilienhaus an Umsatz macht (Kosten in dieser Höhe umwälzt, verwaltet und verantwortet), verdient nach KZBV-Jahrbuch € 108,- in der Stunde*, das macht € 1,80 in der Minute

 

Wer macht was und was kostet wie viel?

20 Minuten

60 Minuten 

Helferin macht Termin, andere Helferin baut auf, Zahnarzt klärt auf: 30 Sekunden:   € 2,47 Praxiskosten + € 1,80 Unternehmerlohn

€ 2,14

 € 2,14

Investitionskosten

€ 3,79

 € 3,79

Messung aus der Nähe Überwachen, zwischenzeitlich dokumentieren: 1/4 Stundensatz (€ 4,27 / 4= € 1,07)

€ 21,35

 € 42,07

 Summe 

 € 27,28

 € 48,63

Ergebnis: Es sollte eine Leistung gefunden werden, die im Durchschnittswert (Faktor 2,3) etwa € 49,- ist.
Werden weitere Behandlungen gleichzeitig ausgeführt, so kann niedriger bemessen werden.

 

* € 108,- pro Stunde, das macht etwa € 134.000 pro Jahr; das klingt nach einem fetten Gehalt. Lesen Sie nach, was ein deutscher Zahnarzt im Durchschnitt verdient.

 

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